Ziele
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Wir haben die Messlatte hoch gehängt.
Im Jahr 1975 begannen wir, Matthias Martinsohn und Juergen Garbe, am Berufsbildenden Gemeinschaftswerk der Freien Waldorfschule in Kassel die erste Berufsausbildung. Seit dem beschäftigt uns die Frage, welche Spuren wie entstehen können.
In der Lehrzeit zum Maschinenschlosser konzentrierte sich diese Frage zunächst auf Werkzeugspuren an (fehlerhaften) Werkstücken und mögliche Rückschlüsse auf etwaige Fehler des Werkzeugs. Matthias Martinsohn verfolgte diese Frage dann weiter als Kfz-Mechaniker bei der Instandsetzung von Unfallschäden, als Kundendienst und Werkstattleiter eines Autohauses und gründete nach einigen Jahren als angestellter Sachverständiger 1999 das Sachverständigenbüro mit dem Schwerpunkt Unfallrekonstruktion und Schadenaufklärung. Juergen Garbe erforschte im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten die Versagensmechanismen von Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoffen und blieb dieser "Spurensuche" als Prüf- und Entwicklungsingenieur in verschiedenen Forschungseinrichtungen treu. Seit 2002 diskutieren wir wieder gemeinsam die Frage, wie welche Spur entstehen konnte.
Auf dem Gebiet der Schadenaufklärung und Unfallrekonstruktion können Sie von unseren Erfahrungen profitieren, die wir mit den Kollegen von IbB teilen und in Ringtests von IbB QM überprüfen. Unser Ziel ist es, strittige Unfallabläufe, wie auch die immer noch wachsende Zahl von Schadenfällen mit Betrugsverdacht, auf dem aktuellen Stand der Technik anhand einer nachvollziehbaren Auswertung aller zur Verfügung stehenden Spuren und Anknüpfungspunkte aufzuklären und gegebenenfalls gerichtsverwertbar zu dokumentieren. Dass dieses Ziel mit dem Interesse unser Auftraggeber an einer möglichst schnellen und kostengünstigen Schadenabwicklung und einer auch vor Gericht standhaltenden Begutachtung in Einklang zu bringen ist, wird anhand der Schritte der seit Jahren bewährten Auftragsabwicklung deutlich.
Matthias Martinsohn (Kfz.-Meister)
Juergen Garbe (Dipl.-Ing.)