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Ingenieurbüro Martinsohn

Ingenieurbüro Martinsohn
Kfz.-Sachverständige für Unfallrekonstruktion
Matthias Martinsohn
Juergen Garbe

64297 Darmstadt
Tel.: 06151-595600

evu Mitglied der
Europäischen
Vereinigung für Unfallforschung
und Unfallanalyse

 

Unfallanalysen

Es entspricht dem Stand der Technik, Unfallanalysen rechnerunterstützt mit Simulationsprogrammen durchzuführen. Für die Simulation eines Unfallherganges wird von uns vorzugsweise das Rekonstruktionsprogramm CARAT* (Computer Assisted Reconstruction of Accidents in Traffic) oder PC-Crash genutzt, die beide die oben genannten Bedingungen erfüllen. Anhand der für die Rekonstruktion relevanten Fahrzeugdaten und den wesentlich das Geschehen beeinflussenden Umgebungsparametern, können mit CARAT oder PC-Crash Fahrzeugbewegungen im Rahmen ihrer physikalischen Möglichkeiten untersucht werden. Das Fahrverhalten verändernde Fahrzeugausstattungen (ABS) werden ebenso simuliert wie unterschiedliche Beladungszustände oder sich im Streckenverlauf verändernde Fahrbahneigenschaften. Mit Hilfe dieser programmunterstützten Berechnungen kann festgestellt werden, ob ein durch Zeugen angegebener oder ein angenommener Schadenhergang mit den durch Spuren und Fahrzeugbeschädigungen nachgewiesenen Kollisions- und Fahrzeugendpositionen in Einklang gebracht werden kann. Das Ergebnis von Kollisionsanalysen kann u. a. durch die ausgewiesenen EES-Werte** oder Struktursteifigkeiten überprüft werden.

CARAT Flash-Animation

GRM2940

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In Gutachten wird das Ergebnis einer Simulation im Allgemeinen in Form einer Bildfolge dargestellt und ist somit äußerlich nicht von einer Animation zu unterscheiden. Die Grundlage für diese Darstellung sind jedoch mathematische Modelle, die physikalische Gesetzmäßigkeiten beschreiben. Die Simulation eines Unfalls ist nur in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Physik und hier insbesondere mit den Gesetzen der Kinetik möglich. Die Güte einer Simulation, d. h. ihre Übereinstimmung mit der Realität ist entscheidend davon abhängig, wie genau die einzelnen verwendeten mathematischen Modelle die Wirklichkeit beschreiben. Beispielsweise muss ein Reifenmodel nicht nur die lastabhängigen Reibkräfte beim Beschleunigen oder Bremsen richtig wiedergeben, sondern auch hinsichtlich der Querkräfte bei Kurvenfahrt oder Schleudern experimentell nachprüfbare Ergebnisse liefern. Selbstverständlich dürfen sich alle Eingabeparameter nur innerhalb ihrer physikalisch möglichen Grenzen auswirken. Bevor ein Simulationsprogramm in den Einsatz kommt, muss durch die Simulation unterschiedlichster Crash-Versuche gezeigt worden sein, dass die Ergebnisse des Simulationsprogramms hinreichend genau die experimentell gewonnenen Ergebnisse widerspiegeln.

PC-Crash 3D Animation

Übersicht

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Aus Sicht des Pkw

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Aus Sicht des Treckers

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*Das Simulationsprogramm CARAT 3 verwendet eine dreidimensionale mathematische Modellierung von Fahrzeugen in Verbindung mit einem sehr exakten Reifenmodell (IPG-Tire). Es bietet die Möglichkeit, realitätsnahe Bewegungs-, Kollisions- sowie Weg-Zeit-Analysen durchzuführen.
**EES (Energy Equivalent Speed) Energieäquivalente Geschwindigkeit als Maß für die Deformationsenergie, die bei einer beliebigen Verformung eines Fahrzeugs mit der Masse m von der Struktur aufgenommen wird, z. B. bei einem Aufprall gegen eine starre Barriere.